Success Stories
DuPont - strategische Neuausrichtung mittels Outsourcing
Kunde:
DuPont, eines der größten Chemie-, Energie- und WissenschaftsunternehmenHerausforderung:
- Neuorganisation der IT-Landschaft anlässlich mehrerer Mergers & Acquisitions
Lösung:
- Systemintegration sowie Applikations- und Infrastruktur-Outsourcing
Ergebnisse:
- Höhere Flexibilität, niedrigere Kosten
- IT ist deutlich enger mit den Geschäftszielen des Konzerns verknüpft
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Kunde
DuPont wurde 1802 gegründet und beschäftigt heute weltweit ca. 60.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelte sich zunächst zu einem Konzern für Chemie, Materialien und Energie. Mittlerweile umfasst die Produktpalette unter anderem Lebensmittel, Produkte für die Gesundheit, Elektronik, Lacke und Kunstharze. Weltbekannt wurde DuPont durch die Erfindung von Nylon und Teflon. Im Jahre 2003 gliederte der Konzern den traditionellen Faserbereich in das neu gegründete Tochterunternehmen Invista aus.
Herausforderung
Der Konzern stand vor einer globalen Umstrukturierung seines Geschäfts. DuPont war dabei, sich von einem Chemie- und Energie-Unternehmen zu einem Wissenschaftskonzern zu entwickeln. Hierbei wurden die Biologie- und Chemiezweige zusammengeführt. Einige Unternehmen sollten abgestoßen, andere hinzugekauft werden. Diese Änderungen im Unternehmensportfolio erforderten eine im höchsten Maße flexible Informationstechnologie. Hierfür benötigte DuPont schnelle und zuverlässige IT-Unterstützung.
Lösung
Um seine strategische Neuausrichtung konsequent umsetzen zu können, entschloss sich das Unternehmen, seine IT auszulagern. DuPont übergab den Betrieb seiner weltweiten Informationssysteme und Technologie-Infrastruktur an CSC.
Eine Veräußerung, die zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Outsourcingvertrags bereits angelaufen war, betraf die Ölgesellschaft Conoco. Ihr Rechenzentrum – ein Eckpfeiler von DuPonts IT-Supportstruktur – sollte abgespalten werden.
Eine viel komplexere Aufgabe folgte, als DuPont sein Synthetikfaser-Geschäft verkaufte. Die Ausgliederung dieses Geschäftszweigs bedeutete die Trennung von Finanz- und Betriebsdaten, von Tausenden von Anwendungen, die auf zahlreichen Großrechnern und über 1000 Servern liefen, ebenso wie der Voice- und Datenkommunikation und Implementierung eines neuen ERP-Systems.
All diese Änderungen mussten ohne Störung des Geschäftsbetriebs durchgeführt werden. Das gemeinsame Team aus DuPont- und CSC-Mitarbeitern schaffte es, dieses anspruchsvolle Projekt in nur 18 Monaten abzuschließen. DuPont konnte sein Fasergeschäft abspalten, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft unter dem Namen Invista gründen und diese verkaufen. CSC setzte den IT-Support sowohl für Conoco als auch Invista auch nach der Abspaltung fort.
"Restkosten sind das große Thema bei Veräußerungen. Hinzu kommt, dass Zukäufe üblicherweise erhebliche Integrationsaufwände nach sich ziehen und hohe Überkapazitäten mit sich bringen. Sowohl die Zugänge als auch die Abgänge wären ohne Outsourcing schwierig zu bewerkstelligen", so Bob Ridout, CIO bei DuPont.
Ergebnis
Die IT ist nun deutlich enger mit den Geschäftszielen des Konzerns verknüpft. Sie unterstützt die strategische Ausrichtung flexibel und fungiert als effizientes Instrument bei der Wachstumssteigerung.
DuPont senkte durch die Auslagerung der IT die Kosten für die Neuausrichtung des Portfolios. Pro Umsatzmilliarde investiert der Konzern nun z.B. ca. 20 Millionen US-Dollar in SAP – das sind 40 Prozent weniger als der Branchendurchschnitt.
Im Zuge der weltweiten SAP-Einführung, die die Integration der in der Organisation verbleibenden und der neu zugekauften Unternehmen sicherstellt, hat CSC auch ein Upgrade des Lotus-Notes-Systems durchgeführt. Das Upgradeprojekt wurde fehlerfrei sowie innerhalb der Zeit- und Budgetvorgaben durchgeführt.
Nach dem Erfolgsrezept für die Partnerschaft gefragt, lobt Bob Ridout vor allem die Flexibilität des Vertrags mit CSC. "Aber es gibt auch noch andere Gründe. Wir haben in Beziehungen investiert. Ich verbringe nicht viel Zeit mit der Partnerschaft, aber die Zeit, die ich investiere, lohnt sich."

