Success Stories
Ein einheitliches Geschäftsprozessmodell für die DekaBank
Kunde:
DekaBankHerausforderung:
- Harmonisierung der Geschäftsprozesse
- Einheitliches Prozessmanagement-Verständnis
- Transparente Prozessabläufe
Lösung:
- Verbindliches und durchgängiges Prozessmodell im gesamten Unternehmen
- Adonis-Tool und Fachkonzept für die spezifische Anpassung an die DekaBank
Ergebnisse:
- Kompletter Relaunch einer Prozessarchitektur mit 800 Einzelprozessen
- Intuitiv bedienbares Portal für 4.000 Nutzer
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KontaktKontakt
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DownloadKomplette Fallstudie (PDF, 303 KB)
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BranchenübersichtBranchenübersicht Banking
Kunde
Die DekaBank ist der zentrale Asset Manager der Sparkasssen-Finanzgruppe. Sie verwaltet für Sparkassen, Landesbanken und andere Verbundpartner sowie deren Kunden Anlagevermögen in Höhe von 165 Milliarden Euro und beschäftigt rund 4.000 Mitarbeiter. Das Angebot umfasst Wertpapier-Publikumsfonds, Offene-Immobilien-Publikumsfonds, Wertpapier- und Immobilien-Spezialfonds sowie Produkte der strukturierten Geldanlagen wie Dachfonds und fondsgebundene Vermögensverwaltung. Mit einem Marktanteil von 14,2 Prozent nimmt die DekaBank bei Wertpapier-Publikumsfonds in Deutschland den dritten Platz hinter der DWS/ Deutsche Bank-Gruppe und der Allianz Asset Management Gruppe ein. Gleichzeitig ist sie größter Anbieter von Offenen Immobilienfonds. Alleinige Eigentümer der DekaBank sind die deutschen Sparkassen.
Herausforderung
Für die Verwaltung des Anlagevermögens der DekaBank sind rund 800 verschiedene Geschäftsprozesse über verschiedene Geschäftsfelder und Corporate Center hinweg erforderlich. Die Darstellung dieser Prozesse erfolgte bisher über mehrere parallele, fragmentierte und unterschiedlich fokussierte Prozessmodelle. Hier galt es, eine Harmonisierung der Prozessmodelle herbeizuführen und ein einheitliches Prozessmanagement-Verständnis im Konzern zu etablieren. Außerdem soll eine einheitliche Methodik und ein zentrales Geschäftsprozessmodell den Prozessmanagement-Gedanken im DekaBank-Konzern verstärken. Ziel war somit Transparenz über die Prozessabläufe zu erhalten und die Redunanzen, bedingt durch die gewachsenen Darstellungsformen, zu verbannen. CSC erhielt den Auftrag für die konzeptionelle Beratung der Implementierung eines verbindlichen und durchgängigen Prozessmodells für das gesamte Unternehmen.
Lösung
Das Projekt gliedert sich in drei aufeinander aufbauende Phasen:
1. Identifizien aller Geschäftsprozesse der einzelnen Fachbereiche und Überführen in eine einheitliche Systematik. Aufgrund der einfachen Lesbarkeit, der intuitiven Erlernbarkeit und einem hohen Standardisierungsgrad fiel die Wahl der Modellierungssprache auf BPMN 2.0.
2. Verbindliche Regelung der notwendigen Rollen und Verantwortlichkeiten für ein erfolgreiches PM. Nur ein klares Commitment des Managements und aller Beteiligten zum prozessualen Denken und einer dafür notwendigen Governance-Struktur ist der kritische Erfolgsfaktor für die nachhaltige Umsetzung des bankweiten Geschäftsprozessmanagements.
3. Identifizieren der geeigneten Technologie für die rund 4.000 Nutzer im Konzern. CSC unterstützte die Auswahl des Tools "Adonis" von BOC und begleitete die Fachkonzeption für die Anpassung des Tools an die spezifischen Anforderungen der Bank. Die Lösung enthält zwei Komponenten: Die erforderliche Software für die konkrete Prozessmodellierung und das intuitiv bedienbare Nutzerportal, welches die Anforderungen der DekaBank erfüllt.
Ergebnis
Seit Sommer 2012 sind beide Komponenten im Live-Betrieb. Alle 800 verschiedenen Geschäftsprozesse sind vom Altsystem nach Adonis migriert. Die DekaBank verfügt nun über ein einheitliches Geschäftsprozessmodell, wobei CSC den gesamten Prozess von der ersten Planung bis zur Schulung der Mitarbeiter unterstützte.

