Success Stories
Radprax erhält ein Radiologie-Informationssytem für den Verbund seiner 14 Praxen in 7 Städten
Kunde:
radprax-GruppeHerausforderung:
- Austausch des inzwischen alten und unübersichtlichen Radiologie-Informationssystems (RIS)
Lösung:
- Radiologie-Informationssystem (RIS) von iSOFT
Ergebnisse:
- Umsetzung des neuen pflegeleichten RIS binnen fünf Monaten
- Bessere betriebswirtschaftlich auswertbare Prozesse, Mitarbeiterzufriedenheit durch einfache Handhabung und Zeitersparnis
Kunde
Die radprax-Gruppe ist ein Verbund von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) und Praxen für Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie. Sie beschäftigt insgesamt 45 Fachärzte (Radiologen, Nuklearmediziner und Strahlentherapeuten) und 250 hoch qualifizierte medizinisch-technische Mitarbeiter an 14 Standorten, wobei Wuppertal-Elberfeld der Stammsitz ist. Radprax führt jährlich rund 300.000 Patientenuntersuchungen und -behandlungen durch. Die radprax-Gruppe zählt zu den modernsten radiologischen, strahlentherapeutischen und nuklearmedizinischen Praxen in Deutschland. Sie betreut sowohl ambulante Patienten als auch radiologische Abteilungen von Krankenhäusern.
Herausforderung
Das alte Radiologie-Informationssystem (RIS) bot wenige Möglichkeiten die Prozesse zu analysieren und betriebswirtschaftlich auszuwerten. Außerdem gab es keinen Master-Patient-Index, die eindeutige, individuelle Patienten-ID. Das bisherige RIS war ausschließlich für den Kliniksektor vorgesehen. So erforderte die Einbindung der Abrechnungen für den niedergelassenen Bereich ein Zweit-System mit den entsprechenden Schnittstellen. Verschiedene Anpassungen machten das RIS über die Zeit recht unübersichtlich. Radprax entschied sich deshalb für ein neues Radiologie-Informationssystem (RIS) mit so wenig Schnittstellen wie möglich.
Lösung
Seit Juli 2011 setzt radprax auf das RIS von iSOFT. Das inzwischen zur CSC Healthcare Group gehörende Unternehmen hat Erfahrung sowohl im klinischen als auch im ambulanten Sektor. Bei diesem hochkomplexen System kam eine Reihe von Herausforderungen zusammen. Das sind die vielen Standorte und ein sehr eng vernetzter Praxisverbund – mit Kliniken, MVZ und Praxisgemeinschaften. Hinzu kam noch eine über die privatärztliche Verrechnungsstelle laufende Abrechnung.
Ergebnis
Die Umstellung auf das neue System von iSOFT erfolgte binnen fünf Monaten während dem laufenden Normalbetrieb. Lediglich vier Standorte mussten für einen Tag schließen. Mittlerweile ist das iSOFT-System voll im Einsatz, in allen Bereichen erprobt und bildet die komplexe Struktur des Unternehmens gut ab. Inzwischen besteht keine Abhängigkeit mehr von einem Software-Hersteller und alles lässt sich von einer Stelle aus pflegen. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter ist durch die einfache Handhabung des neuen Systems und des damit verbundenen geringeren Zeitaufwands deutlich spürbar.
Das CSC-Team arbeitet derzeit schon an Optimierungen für die Terminvergabe, um noch variabler zu werden. Die komplexen Strukturen von radprax setzen dabei eine hohe Flexibilität voraus. Im Weiteren sind Folgeprojekte für funktionale und am Workflow orientierte Erweiterungen im System geplant. Damit möchte radprax der fortschreitenden Digitalisierung und Vernetzung in der Radiologie gerecht werden. So steht die digitalisierte zentralisierte Abrechnung mit Anbindung weiterer Arztpraxen aus dem Einzugsgebiet an den eigenen Unternehmensverbund an. Ein eigenes redundantes Glasfasernetz spart Kosten und ermöglicht mit Heimarbeitsplätzen attraktive Arbeitsmöglichkeiten.

