Success Stories
High LEVel Radiologie aus Leverkusen
Kunde:
Radiologisches Netzwerk RheinlandHerausforderung:
- Durch wachsende Anforderungen sowie Unternehmensgröße waren die Grenzen an das System der Radiologie-Management-Software erreicht
Lösung:
- Einführung von iSOFT Radiology, einer flexiblen Lösung mit vernünftigem Preis-/Leistungsverhältnis
Ergebnisse:
- iSOFT Radiology hat sich mit seiner hohen Skalierbarkeit bis heute bewährt
- Wachstum ist möglich
Kunde
In Leverkusen laufen die Fäden eines der innovativsten Radiologie-Netzwerke Deutschlands zusammen. Im überörtlichen Radiologischen Netzwerks Rheinland versorgen Dr. Winfried Leßmann und seine Kollegen mittlerweile an 12 Standorten ein Einzugsgebiet von etwa 3.000.000 Einwohnern. Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie sind hier vereint.
Die Patienten erhalten ihre Termine über einen Anruf im zentralen, 25 Mitarbeiter umfassenden Callcenter. Sie müssen weder Warteschleifen durchlaufen noch lange auf einen Termin für ihre Untersuchung warten. Patientenkomfort und Diagnostik auf höchstem Niveau sind Grundprinzipien der erfolgreichen Unternehmensstrategie. Mehr als 500 Mitarbeiter zählt das Leverkusener "Gesundheitsunternehmen" unter der Leitung von Dr. Winfried Leßmann inzwischen. Rund 50 Ärzte behandeln in etwa 80 Untersuchungsräumen 1.500 Patienten pro Tag. Bereits vor etwa acht Jahren entschied man sich hier für ein Radiologieinformationssystem (RIS) von iSOFT. Seither wird die früher auf Leverkusen beschränkte Praxis zu einem umfassenden Radiologie-Netzwerk ausgebaut. An allen Standorten kommt iSOFT Radiology zum Einsatz.
Herausforderung
In den vergangenen Jahren wuchsen die Anforderungen an die Radiologie-Management-Software ständig. "Wir beobachten immer wieder, dass wir durch die Größe unseres Netzwerks an die Grenzen der Funktionalität der von uns eingesetzten Systeme stoßen. Ich bin froh, mit iSOFT ein Unternehmen im Rücken zu haben, das mir nicht nur aufmerksam zuhört, sondern die Anforderungen einer radiologischen Großpraxis in ihrem Softwarepaket auch schnell und pragmatisch umsetzt," berichtet der erfahrene Radiologe. "Software, die unseren Erwartungen genügt, kann andernorts jederzeit übernommen werden", ist sich Dr. Leßmann sicher.
Das absolute Herzstück im jetzt eingesetzten RIS ist der Terminplan. Die Terminvergaben werden in einem Callcenter zentral durchgeführt. Die Bündelung gleichartiger Termine spart dabei Zeit. Dr. Leßmann: "Aus Gründen der Effizienz führen wir an den Modalitäten Blockbildungen durch. Das heißt, an bestimmten Tagen sind die Systeme für mehrere Termine nacheinander für identische Untersuchungen reserviert. Damit vermeiden wir, dass die Assistentinnen die Systeme nach jeder Untersuchung umrüsten müssen." So lässt sich eine höhere Auslastung der Ressourcen erreichen.
Die zentrale Terminvergabe steuert etwa 70 Untersuchungsgeräte mit DICOM-Worklist-Anbindung. Daher ist eine einheitliche IT-Struktur von Vorteil. "Um Schnittstellenproblematiken weitestgehend auszuschließen, verwenden wir im gesamten Netzwerk nicht nur die Lösung von iSOFT als einheitliche Informationsplattform, sondern auch eine einheitliche PACS-Lösung. Denn selbst unterschiedliche Softwarereleasestände identischer Computertomographen führten in der Vergangenheit zu einem unterschiedlichen DICOM-Verhalten", berichtet Dr. Winfried Leßmann.
Lösung
Das Netzwerk versorgt bereits drei weitere Krankenhäuser mit über 2.000 Betten. Auch andere Partner nehmen die Leistungen des Verbunds bereits in Anspruch. Dr. Leßmann erwartet, dass die Untersuchungszahlen in den nächsten drei Jahren noch um etwa 50 Prozent zunehmen werden.
Der Workflow im Netzwerk sieht vor, dass ein Auftrag - nachdem er im KIS erteilt wird - auf einer Arbeitsliste im Callcenter zu finden ist. In iSOFT Radiology wird ein Termin vergeben und das System sendet automatisiert eine Rückmeldung an das KIS. Spätestens ein Tag später ist der Termin bestätigt. Unmittelbar nach der Diagnostik diktieren die Radiologen im Netzwerk ihre Befunde in ein System mit Online-Spracherkennung. Nach Freigabe des Befundes wird automatisch eine Verknüpfung mit den Bildern erstellt und abgelegt, wodurch Bilder und Befund als Einheit etwa zwei Stunden nach der Untersuchung verfügbar sind. Die entstehende Zeitersparnis entlastet die Ärzte deutlich und die Effektivität steigt. Dank iSOFT Radiology und dessen Kopplung zu KIS und PACS ist der Telefonaufwand geringer.
Ergebnis
Das moderne RIS wählte Dr. Leßmann gemeinsam mit Magret Großmann, Praxismanagerin, aus. Sie entschieden sich für iSOFT Radiology, da es sich nicht nur um die flexibelste Lösung handelte, sondern auch das Preis-/Leistungsverhältnis vernünftig war. Magret Grossmann: "Wir erstellten ein Pflichtenheft, das alle Kriterien auflistete, die wir von einem modernen RIS erwarteten. Entscheidend waren die Vielseitigkeit und die große Flexibilität, die das System von iSOFT bot. Wir hatten sofort den Eindruck, dass sich unsere speziellen Anforderungen mit geringem Aufwand anpassen ließen.
Das System hat sich mit seiner hohen Skalierbarkeit bis heute bewährt. "200.000 Patienten und über eine Million Untersuchungen im Jahr erzeugen gewaltige Datenmengen. Ohne RIS hätten wir unser Wachstum nicht bewerkstelligen können. Nur durch die einheitliche zentrale Struktur sind wir heute in der Lage, neue Standorte schnell und ohne Schwierigkeiten einzugliedern", so Dr. Leßmann.
