Success Stories
Beim niederländischen "National IT Institute for Healthcare" erhält das nationale Krankenaktensystem einen Aufschwung durch SOA
Kunde:
Nierderländisches Ministerium für Gesundheit (NICTIZ)Herausforderung:
- Entwicklung eines Systems, das einen sicheren Remote-Zugriff auf Daten in unabhängigen medizinischen System erlaubt
Lösung:
- SOA-basiertes System ermöglicht eine übergreifende Kommunikation zwischen den im Einsatz befindlichen Systemen
Ergebnisse:
- LSP ist schlank, flexibel und schnell erweiterbar
- Es verbindet die verschiedenen Systeme der Gesundheitsdienstleister und ermöglicht den sicheren Austausch von Informationen im Gesundheitswesen
Kunde
Wenn Sie schon online einkaufen und Bankgeschäfte abwickeln können, warum sollten Sie dann nicht auch Ihre medizinische Versorgung online regeln?
Zunächst wurde die IT im Gesundheitswesen verbessert, um Leben zu retten und Kosten zu sparen. Jetzt wollen die Patienten zudem mehr Bequemlichkeit und Kontrolle über die Prozesse im Gesundheitswesen – ohne jedoch dabei auf Datensicherheit zu verzichten. Das trifft auf die Niederlande nicht minder zu als auf alle anderen Länder, in denen nationale IT-Strategien für das Gesundheitswesen umgesetzt werden.
Herausforderung
Als das niederländische National IT Institute for Healthcare (NICTIZ) angehalten war, die Versorgungskosten zu senken, suchte es nach einer kostengünstigen Lösung zur Erstellung eines landesweiten elektronischen Krankenaktensystems. Das System musste schlank und flexibel sowie schnell erweiterbar sein, um den Anforderungen der Benutzer gerecht zu werden und gleichzeitig die Sicherheit der Patientendaten zu gewährleisten.
Lösung
Bessere Versorgung durch bessere Informationen – In Zusammenarbeit mit CSC hat das Gesundheitsministerium Landelijk SchakelPunt den "National Switch Point" (LSP) erstellt. LSP konsolidiert die Patientendaten mehrerer Gesundheitsversorger, so dass ein vollständiges Bild des Behandlungsverlaufs des betreffenden Patienten entsteht. Durch den Wegfall manueller Aufgaben reduziert LSP Fehler, senkt Gesundheitskosten und unterstützt die effektive Behandlung der Patienten. Zudem bietet LSP höchste Sicherheit.
Im LSP-Projekt wurde die CSC-Methode Catalyst eingesetzt. Im Sinne einer serviceorientierten Architektur (SOA) dient LSP als Hub, der die Systeme der Gesundheitsversorger über eine Reihe von Standardschnittstellen miteinander verbindet. Ärzte greifen über eigene Anwendungen auf Patientendaten zu, die von LSP über Schnittstellen abgerufen wurden. Die Überprüfung der Zugriffsberechtigung erfolgt dabei mittels elektronischer Karte. Beim Zugriff können Ärzte nur solche Daten einsehen, für die sie vom Patienten in einem Berechtigungsprofil zuvor autorisiert wurden. Auf diese Weise schafft LSP eine Zugriffskontrolle, die sonst nur bei zentralen Systemen üblich ist, und bietet gleichzeitig hohe Sicherheit und Kosteneinsparungen durch Dezentralisierung.
Ergebnis
SOA als Architekturprinzip ermöglichte in Verbindung mit der eingesetzten Plattform eine schnelle Umsetzung – 2006 hat CSC das LSP termingerecht bereitgestellt. Im April 2008 waren innerhalb des Pilotprogrammes bereits mehr als 100 medizinische Systeme angeschlossen. Zwischenzeitlich hat CSC Hardware- und Software-Erweiterungen implementiert und damit begonnen, eine LSP-Version einzuführen, die optimal skaliert und einer schnell ansteigenden Belastung Rechnung trägt.
„LSP ist für einen sichereren, landesweiten Austausch von aktuellen Gesundheitsdaten von entscheidender Bedeutung“, so Anil Jadoenathmisier, Referatsleiter des Niederländischen National IT Institute for Healthcare (NICTIZ). „CSC hat LSP nicht nur termingerecht bereitgestellt, sondern sich als ein echter Partner bei der Weiterentwicklung und Implementierung von LSP erwiesen.“
