Success Stories
Bei der Volksbank International AG wird alles anders …
Kunde:
Volksbank International AGHerausforderung:
- Kostensenkung an allen Fronten
- Erforderliche Rationalisierung der IT-Systeme
Lösung:
- Implementierung eines Kontrollsystems für IT-Investitionen
Ergebnisse:
- Messbare Ergebnisse in den ersten Monaten
- Gewinnsteigerung und Beschleunigung der Prozesse
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KontaktKontakt
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BranchenübersichtBranchenübersicht Banking
Kunde
Volksbank International AG (VBI) hat ihren Hauptsitz in Wien und ist mit 6.000 Mitarbeitern eine junge, aufstrebende Privatkundenbank, deren Mehrheitseigner die VBAG ist. Die VBI umfasst derzeit ein Netzwerk aus zehn Instituten mit 600 Filialen in neun Ländern. Um der Krise zu begegnen, baut sie auf gründliche Rationalisierung ihrer IT-Systeme. Unsere CSC-Experten haben VBI bei dem nicht ganz einfachen, langfristigen Projekt unterstützt.
Seit der Gründung der ersten Niederlassung in der Slowakei im Jahre 1991 hat sich die VBI kontinuierlich zu einer in ganz Mittel- und Osteuropa präsenten Privatkundenbank entwickelt. Die rasche Expansion verdankt die VBI in den neun Ländern, in denen sie vertreten ist, der Dynamik der lokalen Töchter, die weitgehend autonom agieren.
Die osteuropäische Finanzkrise von 2009 zwang die VBI jedoch zu drastischen Kostensenkungen an allen Fronten. Dazu bemüht sich die VBI vor allem um eine Rationalisierung der IT-Systeme. Ursprünglich lagen diese im Verantwortungsbereich der lokalen Niederlassungen, die ihre gewachsenen Systeme traditionell selbst entwickelten und pflegten. Die Umstellung ist der Beginn eines umfangreichen und vielversprechenden Konsolidierungsprogramms, dass die VBI in Zusammenarbeit mit CSC umsetzt.
Ein multikulturelles Umfeld
Im ersten Planungsstadium definierte die VBI den Umfang und die Herausforderungen des Projekts. Für das Unternehmen bedeutet dies vor allem einen Paradigmenwechsel von einem wachstumsorientierten zu einem in erster Linie kostenbewussten Geschäftsmodell. Dazu ist eine behutsame Anpassung der Infrastruktur und Prozesse für verschiedene Länder zu leisten, die sehr auf ihre Unabhängigkeit bedacht sind. Im Bewusstsein, dass hier Experten mit großer Erfahrung in dieser Art von kulturübergreifenden Aufgabestellungen gefragt sind, entschied sich die VBI für CSC.
Zwischen Juni und September nahm das CSC-Team eine Bewertung des Transformationsprozesses vor und erstellte eine Prioritätenliste. Dazu ordnete man die beteiligten Länder nach ihrer jeweiligen wirtschaftlichen und rechtlichen Ähnlichkeit zur EU in drei Gruppen ein. Dann erstellte das Team für jede ein eigenes Geschäftsmodell. Vor Ort führten wir dann zunächst Machbarkeitsstudien ähnlich denen durch, die am Anfang einer jeden IT-Umstellung üblich sind.
Die technische und wirtschaftliche Analyse des Informationssystems der VBI zeigte, dass die Gruppe signifikante Einsparungen bei Investitions- und Betriebskosten realisieren kann, wenn sie ihre Infrastruktur konsolidiert und die Prozesse vereinheitlicht. Dennoch steht der Bank ein langer Weg bevor, denn die jeweiligen bestehenden Rechtssysteme und Prozesse sind äußerst heterogen und komplex.
Coaching und operative Unterstützung
Die erste Stufe des Plans trat im Oktober 2009 in Kraft. Sie betraf die materiellen Aspekte, vor allem die Konsolidierung der Server. Dadurch lassen sich bereits erste Einsparungen vornehmen, mit deren Hilfe die Länder die gemeinsamen erforderlichen Bemühungen bündeln und vorantreiben können. Aus kulturellem Aspekt des Veränderungsprozesses, liegt das interne Projektmanagement bei Verantwortlichen aus den jeweiligen Ländern.
Das CSC-Team half allen Beteiligten, die Aufgaben erfolgreich umzusetzen. Dazu gehören einerseits die Programmverantwortlichen, für deren Support eigens ein Programm-Management-Office (PMO) eingerichtet wurde. Darüber hinaus schult CSC die Projektmanager in der Methodik und bei Bedarf auch operativ, etwa im Sammeln und Konsolidieren von Daten, Ausfertigung von Ausschreibungen und Verhandlungsführung oder technischer Expertise. "CSC hat Kompetenzen auf so breiter Basis eingebracht, dass sich jeder einzelne Beteiligte weiter – entwickeln konnte – sei es in Sachen Projektmanagement oder IT-Architektur", betont Michel Ivanovsky, Vorstandsmitglied der VBI.
Ergebnis
Die ersten paar Monate haben schon zu messbaren Ergebnissen geführt. Die Implementierung eines Kontrollsystems für IT-Investitionen hat unmittelbaren Gewinn gebracht. Darüber hinaus bewirkte eine technische Optimierung in Rumänien eine signifikante Beschleunigung wichtiger Prozesse ohne zusätzliche Personalkapazitäten. Insgesamt steht jetzt eine rundherum einsatzbereite Projektmannschaft. Das Wichtigste ist aber, dass die gesamte Organisation die Veränderung mitträgt.
Weiter geplant ist die erste Infrastruktur-Migration für Tschechien und Rumänien in ein gemeinsames Datenzentrum. Initiiert von der Führungsspitze und dann stufenweise durch die IT-Teams in die Organisation getragen, soll das Momentum der Veränderung jetzt die ganze Gruppe erfassen. Diese muss nun nach Jahren der Expansion, die Strukturen für nachhaltigen Erfolg schaffen.

