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Smart Energy: 70 Prozent der Deutschen bemängeln fehlendes Engagement der Energieversorger
Pressemitteilung -- März 06, 2012
Bundesbürger wünschen sich intelligente Lösungen zur Energieeinsparung
WIESBADEN, 6. März 2012 – Sieben von zehn Bundesbürgern warten nach eigenen Angaben bisher vergeblich auf Smart-Home-Angebote ihres Energieversorgers. Weitere 20 Prozent halten die ihnen gemachten Vorschläge beispielsweise zur Einsparung von Energie für unattraktiv. Dabei interessieren sich inzwischen mehr als zwei von drei Deutschen für solche Lösungen. Das zeigen Ergebnisse einer bevölkerungsrepräsentativen Online-Umfrage "Smart Home in Deutschland" von CSC (NYSE: CSC), einem der weltweit führenden IT-Beratungsunternehmen. 1.000 Bundesbürger wurden befragt.
"Die deutschen Energieversorger agieren in der Umsetzung von Smart Home bisher außerordentlich zurückhaltend", sagt Michael Fritz, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter des Unternehmensbereichs Technology & Energy bei CSC in Deutschland. "Sie sehen noch immer mehr Risiken als Chancen. Damit aber drohen die Utilities einen Riesentrend zu verpassen und von innovativen Wettbewerbern aus der IT- und Telekommunikationsbranche abgehängt zu werden." So stößt beispielsweise derzeit der Telekommunikationsdienstleister Freenet in den Markt vor und bietet seit Ende Februar testweise in Berlin und Potsdam Smart-Home-Boxen an. Über eine eigene App auf dem Handy können die Kunden unter anderem ihre Heizung aus der Ferne jederzeit hoch- oder runterfahren.
Zwei von drei Bundesbürgern sehen die Chancen, die ihnen solche neuen Lösungen bieten. Sie wollen Smart-Home-Angebote primär zur Einsparung von Energie nutzen, wissen aber gleichzeitig weitere Vorteile von intelligenten Heimen wie beispielsweise einen besseren Schutz gegen Einbrecher oder einen erhöhten Komfort zu schätzen. Überraschend: Die Verbraucher attestieren den Telekommunikationsanbietern (18 Prozent) inzwischen eine größere Smart-Home-Kompetenz als den Energieversorgern (16 Prozent). Auf Interesse stoßen jedoch Angebote beider Branchen (33 Prozent). "Noch können die Energieversorger ihren Rückstand aufholen. Doch sie müssen jetzt handeln und ihren Kunden wirklich attraktive Angebote machen, die mehr sind als nur Marketingmaßnahmen für das gute Image", sagt Michael Fritz.
Smart-Home-Produkte sind zwar erklärungsbedürftig, doch die Bundesbürger zeigen sich inzwischen vergleichsweise gut informiert: Nur noch rund ein Drittel hält intelligente Haustechnik für zu kompliziert. Gleich mehrere Studien belegen, dass die Ansprüche an derartige Produkte deutlich gestiegen sind: Reine Verbrauchsanzeigen, beispielsweise des täglichen Stromverbrauchs, reichen den Deutschen nicht mehr aus. Sie verlangen Systeme mit Mehrwerten.
Über CSC
CSC ist ein weltweit führendes Unternehmen für IT-gestützte Businesslösungen und Dienstleistungen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Falls Church, Virginia, hat rund 98.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in den zwölf Monaten bis zum 30. Dezember 2011 einen Umsatz von 16,0 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen über CSC in Deutschland finden Sie auf der deutschen Website von CSC unter www.csc.com/de oder unter www.csc.com.
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