Ute Blauth
CSC
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CSC veröffentlicht erstes Supplier-Relationship-Management-Barometer
Pressemitteilung -- Juli 06, 2010
Mehr Effizienz und Nachhaltigkeit im Einkauf gefragt / Unternehmen setzen verstärkt auf IT-basierte Prozesse und optimieren Lieferantenbeziehungen
WIESBADEN, 06.07.2010. CSC, einer der weltweit führenden IT-Dienstleister, hat heute die Veröffentlichung des ersten Supplier-Relationship-Management (SRM)-Barometers bekannt gegeben. Im Rahmen der Studie hat das Marktforschungsinstitut TNS Sofres Unternehmensverantwortliche in acht europäischen Ländern befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen mit dem Zerfall klassischer Wertschöpfungsketten ihre Beschaffungsprozesse sowie die Beziehungen zu ihren Kunden und Zulieferern grundlegend überdenken und optimieren müssen.
Für fast zwei Drittel der befragten Unternehmen (61 Prozent) ist die Kostensenkung nach wie vor ein zentraler Aspekt für ihr Lieferanten- und Beschaffungsmanagement. Daneben kristallisierten sich im SRM-Barometer von CSC drei weitere wichtige Trends heraus: Unternehmen arbeiten derzeit vor allem an der Optimierung ihrer Beschaffungsprozesse (58 Prozent), einer nachhaltigen Ressourcennutzung (57 Prozent) sowie an einer besser abgestimmten Zusammenarbeit mit ihren strategischen Zulieferern (55 Prozent). Bei all dem ist die IT für 85 Prozent der Verantwortlichen übergreifend ein wichtiger Treiber, mit dem sie ihre Beschaffung professioneller gestalten können.
IT-Systeme machen Beschaffung und Lieferantenmanagement effizienter
Das SRM-Barometer von CSC zeigt, dass Beschaffungsverantwortliche der IT eine grundlegende Bedeutung für die Effizienz von Beschaffungsprozessen beimessen. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen plant in den kommenden zwei Jahren Investitionen in Reporting-Instrumente (52 Prozent) für eine IT-gestützte Dokumentation von Geschäftsprozessen sowie Tools für ein verbessertes Sourcing (51 Prozent), mit denen sich Beschaffungsdaten effizienter verwalten lassen. Ebenso wollen die befragten Entscheidungsträger in Vertragsmanagementlösungen (50 Prozent) investieren, mit denen sich Vertragsdaten zentral vorhalten und für alle Nutzer sicher verfügbar machen lassen.
Den Trend hin zur Effizienzsteigerung durch IT bestätigt auch Klaus-Peter Tiedtke, Direktor des Beschaffungsamtes des Bundesministeriums des Innern: „Die öffentlichen Haushalte müssen seit Jahren in einer angespannten wirtschaftlichen Situation verantwortungsvoll mit den zur Verfügung stehenden Mitteln umgehen. Durch die Krise sind wir dafür noch einmal zusätzlich sensibilisiert worden. Wir haben deshalb in Zusammenarbeit mit CSC eine hochleistungsfähige e-Vergabeplattform eingeführt, die heute mehr als 90 öffentliche Verwaltungen und mehrere tausend Unternehmen nutzen. Unser Einkauf ist dadurch deutlich effizienter geworden. Darüber hinaus ist es auch für Unternehmen wesentlich leichter und bietet ihnen erhebliche Ressourcenvorteile.“
Bei der Effizienzsteigerung und optimierten Ressourcennutzung setzen die Befragten vor allem auf interne Instrumente wie Intranet oder Community-Netzwerke (57 Prozent), um ihren Einkauf zu koordinieren. Mitarbeiter im Einkauf können sich somit über den Bedarf im Unternehmen sowie aktuelle Kunden- und Zuliefererdaten informieren und miteinander austauschen. 46 Prozent der befragten Unternehmen nutzen E-Sourcing-Tools. Mit Hilfe des elektronischen Sourcings identifizieren die Verantwortlichen über eine IT-basierte Plattform die passenden Zulieferer und gleichen deren Konditionen umgehend mit den Angeboten bestehender Lieferanten ab. „Die IT versetzt Unternehmen und Organisationen in die Lage, effizienter mit ihren Kunden und Lieferanten zusammenzuarbeiten, beispielsweise durch die schnelle Recherche nach günstigen Angeboten, die gemeinsame Nutzung von Forecasts, eine bessere Organisation der Order-to-Delivery-Prozesse sowie eine optimierte Zusammenlegung von Lieferrouten“, erklärt Joachim Göbel, Director Manufacturing von CSC.
Gezielte Unterstützung strategischer Lieferanten
Ein weiterer wichtiger Trend ist die gezielte Unterstützung strategischer Lieferanten. Für 61 Prozent der befragten Unternehmen ist dies eine wichtige Aufgabe, um die Nachwirkungen der Wirtschaftskrise zu bewältigen und Lieferengpässe zu vermeiden. Denn die drastische Senkung von Beständen und Beschaffungsausgaben hatte nicht selten zu finanziellen Engpässen bei den Lieferanten geführt. 81 Prozent der Befragten arbeiten nun gemeinsam mit ihren Zulieferern daran, die Zusammenarbeit zu stärken. Und fast zwei Drittel der befragten Unternehmen (65 Prozent) prüfen künftig regelmäßiger die gemeinsame wirtschaftliche Situation, um Schwierigkeiten vorzubeugen. Die engere Abstimmung kommt zudem der nachhaltigen Ressourcennutzung zugute. So lassen sich durch gemeinsam geplante Lieferprozesse die Bestandshaltung und das Transportmanagement optimieren.
Erstes SRM-Barometer von CSC
Im Auftrag von CSC befragte das Marktforschungsunternehmen TNS Sofres 80 Beschaffungs- und Logistikmanager europäischer Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien, Portugal, Belgien und Luxemburg. Im Mittelpunkt der Studie standen dabei die Performance und Ziele der Unternehmen sowie der Einsatz von Informationstechnologie.
Die gesamten Ergebnisse des CSC SRM-Barometers „Was kommt nach der Krise?“
Über CSC
CSC zählt zu den weltweit führenden Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Informationstechnologie (IT). Mit seinen maßgeschneiderten Lösungen und Services sowie den Managed Services unterstützt CSC Kunden in allen wichtigen Wirtschaftszweigen. Das Angebot von CSC umfasst Systemdesign und Systemintegration, Informationstechnologie und Business Process Outsourcing, Applikationssoftwareentwicklung, Web und Applikation Hosting, Auftragsunterstützung und Managementberatung. Das Unternehmen wird als einer der Branchenführer gesehen und vom FORTUNE Magazine den „World’s Most Admired Companies“ (2010) für IT-Services zugeordnet.
Das Unternehmen mit Hauptsitz in Falls Church, Virginia hat rund 94.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in den zwölf Monaten bis zum 2. April 2010 einen Umsatz von 16,1 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen über CSC in Deutschland finden Sie auf der deutschen Website von CSC unter www.csc.com/de oder unter www.csc.com.
