Angriff aus dem Cyberspace
Bericht -- Oktober 30, 2012
Simulierter Hacker-Angriff im Cyber Demo Center
Computerexperten führen vor, wie einfach es ist, ein Firmen-Netzwerk zu knacken, Daten zu stehlen und PCs zu manipulieren. In der Realität finden solche Attacken täglich statt, mit enormen Schäden.
Der Angreifer saß in Wiesbaden, mehr war den Zuschauern in Berlin nicht bekannt. Über seinen Bildschirm huschten gelb auf schwarz schnell getippte, kryptische Befehlszeilen. Er analysierte sein Opfer, eine Berliner Firma, und wählte Schwachstellen für seine Attacke aus. Der angegriffene Rechner war noch nicht gegen eine bekannte Sicherheitslücke im Betriebssystem Windows XP geschützt. Jetzt hatte der Fachmann aus Wiesbaden freie Bahn. Er kopierte sich eine Datei mit geheimen Daten und löschte dann das Original. Außerdem installierte er ein Programm, einen sogenannten Trojaner, der ihm fortan den Zugriff auf den Computer erlauben würde, selbst wenn dessen rechtmäßiger Benutzer nach dem Verschwinden seiner Daten die Sicherheitsleute seiner Firma einschaltete. Nach nicht einmal zehn Minuten verabschiedete sich der Eindringling leise. Sollten seine Auftraggeber einen weiteren Angriff von ihm verlangen, würden sie dafür erneut bezahlen müssen.
Der ganze Angriff war nur gespielt. Die CSC-Experten zeigten auf der Demonstrationsveranstaltung am 24. Oktober 2012 im Cybersecurity Demonstration Center (CDC) in Berlin den Besuchern, wie sich die Bedrohung durch Hacker gewandelt hat und was dagegen zu tun ist.
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Der komplette Beitrag steht online auf der Website des Nachrichtenmagazins Jetzt.de der Süddeutschen Zeitung zur Verfügung.
Weiterhin ist ein Videobericht über das CDC von CSC in folgenden Medien erschienen:
Stern | Die Welt
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