Ist Cloud Computing sicher?
Autor: CSC
Wir wissen, dass Sicherheit einen hohen Stellenwert hat. Ist eine gemeinsam genutzte Ressource, die für jeden verfügbar ist und über das Internet bereit gestellt wird, sicher genug für Ihre Geschäftskritischen Systeme und geheimhaltungsbedürftigen Daten?
Das Internet ist eine öffentliche Plattform. Unternehmen nutzen es zur Kommunikation und Geschäftsabwicklung mit Kunden, Zulieferern und intern. Vorsichtsmassnahmen werden je nach Anwendung getroffen. Für eine niedrig-risikoreiche Kommunikation wie über E-Mail ist das in Ordnung. Für Zugriffe auf Enterprise Resource Planning ERP-Systeme lassen sich Verschlüsselung und virtuelle private Netzwerke (VPN) verwenden.
Ursprünglich entwickelte sich Cloud Computing als ein Internet-gestütztes Delivery-Modell für Verbraucher. Inzwischen erfüllt es auch die geschäftlichen Anforderungen von Unternehmen. So wie es private Netzwerke und virtuelle private Netzwerke gibt, gibt es auch private Cloud Services und virtuelle private Cloud Services (gemeinsam genutzte Cloud Services oder Community Cloud Services).
Private und gemeinsam genutzte private Clouds
Das Konzept einer privaten Cloud mag gewöhnungsbedürfig erscheinen, da Cloud Computing die Eigenschaft eines öffentlichen Dienstprogramms hat. Private Cloud Services sind entstanden, weil viele Unternehmen von Cloud Computing profitieren, gleichzeitig aber wichtige IT-Services innerhalb der virtuellen Unternehmensgrenzen halten wollen.
Public und private Cloud Services haben im Wesentlichen die gleichen Merkmale – versorgungsähnlicher Service, einfache Skalierbarkeit, bedarfsgerechte Bereitstellung und nutzungsabhängige Abrechnung. Sie verwenden auch die gleiche Technologie: Virtualisierung, Internet-Protokolle (selbst wenn das öffentliche Internet nicht verwendet wird) und vertraute, webähnliche Schnittstellen. Private Cloud Serivces sind jedoch von der unternehmenseigenen Firewall geschützt.

