Was ist Cloud Computing?
Autor: CSC
Eine neue Methode der Bereitstellung von IT-Leistungen und deren Ausrichtung auf geschäftliche Anforderungen. Einfach ausgedrückt, ist Cloud Computing ein Service Delivery-Modell, das Informationstechnologie so bereitstellt, wie Versorgungswerke Strom liefern.
Unternehmen verlassen sich zweifelsohne auf Internet-gestützte Services wie beispielsweise E-Mail- und Web-Anwendungen. Wahrscheinlich haben sie mehrere LAN- und WAN-Netzwerke. Zwei Drittel aller Unternehmen nutzen bereits Virtualisierung, um ihre Rechenzentrumskapazitäten zu erweitern. Das ist nichts Neues. Technisch gesehen ist Cloud Computing auch nichts Neues. Aber aus unternehmerischer Sicht gesehen, stellt Cloud Computing eine völlig neue Art des Denkens dar.
Nehmen wir beispielsweise die Stromversorgung. Der Haushalt ist an ein öffentliches Netz angeschlossen. Wenn sich der Strombedarf ändert, ...
... ist dann eine Kapitalinvestition notwendig, um den neuen Bedarf zu decken?
Nein. Man geht davon aus, dass die Kapazität im Netz verfügbar ist und zu einem angemessenen, kalkulierbaren Preis genutzt werden kann. Bei Cloud Computing und IT-Services ist es ähnlich.
… muss man dann eine tage- oder wochenlange Verzögerung in Kauf nehmen?
Nein. Man erwartet, dass die Kapazität sofort verfügbar ist. Man muss nicht erst auf neue Geräte warten, verschwendet keine Zeit mit Konfigurieren und im Idealfall ist der Anbieter gar nicht eingebunden – im Wesentlichen also Selbstbedienung. Bei Cloud Computing und IT-Services ist es ähnlich.
… muss man dann darüber nachdenken, woher die zusätzliche Kapazität kommt? Nein. Das ist völlig gleich. Alles, was man wissen muss ist, dass die Kapazität da ist, wenn sie erforderlich ist und das sie das tut, was man gewohnt sind. Bei Cloud Computing und IT-Services ist es ähnlich.

