Erfahrungen, Erwartungen und Pläne einer Auszubildenden bei CSC
Sonja Hassfurter ist seit dem 15. September 2008 Auszubildende bei CSC im Vertical Financial Services. In einem Team, das aus 18 Fachinformatiker und Fachinformatikerinnen mit Schwerpunkt "Anwendungsentwicklung" besteht, fällt sie immer wieder durch ihr besonderes Engagement auf. Im Interview spricht sie über ihre Ausbildung, ihre Erfahrungen und ihre Pläne bei CSC.
Wie sind Sie zu dieser Stelle gekommen? Welche Voraussetzungen waren dazu notwendig?
SH: Als ich im Juli 2007 die FOS mit dem Fachabitur abgeschlossen hatte, ging ich als Offizieranwärterin für einige Monate zur Bundeswehr. Im Frühjahr 2008 bin ich dann durch den Internetauftritt von CSC auf die Firma aufmerksam geworden und habe mich für die Ausbildung zur Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung beworben. Um mit meiner Ausbildung zu beginnen, musste ich zunächst das Assessmentcenter in Wiesbaden erfolgreich durchlaufen.
Wann haben Sie mit Ihrer Ausbildung angefangen und wie weit sind Sie?
SH: Starttermin war der 15. September 2008. Danach folgte eine neun-wöchige Theoriephase. Mittlerweile habe ich zwei weitere Theorieblöcke, die zwischen fünf und sieben Wochen dauerten und drei, im Durchschnitt acht Wochen lange Praxisphasen hinter mir. Momentan bereite mich auf meine IHK-Zwischenprüfung am 30.09.2009 vor.
Wie verläuft die Ausbildung: Themen, Vorgehen, Highlights?
SH: Die Ausbildungsdauer beträgt zwei Jahre und ist in Blockunterricht unterteilt. Die Theoriephasen finden nicht an einer Berufschule, sondern in der CSC Akademie statt. Dort ist der Unterricht wesentlich angenehmer, da ein Trainer nur eine kleine Gruppe von Schülern, wir sind nur zu siebt, zu unterrichten hat. Auf dem Lehrplan stehen verschiedene Themen wie Programmiersprachen (z. B. Cobol und Java), Grundlagen der IT, aber auch Themen wie BWL oder Teambildungsworkshops. Highlights der Ausbildung sind mit Sicherheit die Projekte am Ende jeder Theoriephase, in denen die Gruppe in Eigenverantwortung ein Projekt zu bewältigen hat.
Wie ist die Stimmung insgesamt und wie ist das Verhältnis zu Ausbildern und Kollegen?
SH: Das gute Verhältnis zu Ausbildern und Vorgesetzen schafft eine angenehme Arbeitsumgebung, aber auch die Stimmung unter den Azubis ist locker und freundschaftlich. Der gute Teamgeist trägt mit zu den Leistungserfolgen bei. Natürlich gibt es, wie es in jeder Gruppe auch von Zeit zu Zeit Unstimmigkeiten bzw. Meinungsverschiedenheiten, welche aber meistens schnell geklärt werden können. Wie in jedem technischen Beruf herrscht auch bei uns ein gewisses Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen, allerdings bringt die gemischte Gruppe mehr Vor- als Nachteile.
Gab es ein besonderes Erlebnis und welche Erwartungen haben Sie für die Zukunft?
SH: Tolle Erlebnisse waren mit Sicherheit das Netzwerktreffen in Wiesbaden im Frühjahr 2009 sowie der Wiesnbesuch im letzten Herbst oder die beiden Abende im Los Banditos, einer Bar in München bei denen wir uns köstlich amüsiert und ausgelassen gefeiert haben. Meine Erwartungen an die Ausbildung sind natürlich weiterhin ein guter Zusammenhalt und viel Spaß, eine gute Prüfungsvorbereitung und auch in Zukunft viele interessante und wissenswerte Workshops.
Ihre persönliche Erfahrung, Ihre Beurteilung, Ihre Pläne?
SH: Die Ausbildung war bisher immer positiv und hat sehr viel Spaß gemacht. Das Arbeiten in der Gruppe ist zwar nicht immer einfach, aber wenn man sich gegenseitig unterstützt und sich den Rücken stärkt, erzielt man die besten Ergebnisse. Wir haben untereinander Freundschaften geschlossen und so auch einigen Spaß in unserer Freizeit miteinander erlebt. Meine Pläne für die Zukunft sind natürlich erst einmal das erfolgreiche Bestehen der Ausbildung. Später würde ich gerne als Projektleiterin eingesetzt werden.
Eine kleine Anekdote zum Schluss?
SH: Gleich in unserem ersten Projekt wurde ich als Projektleiterin eingesetzt. Wir sollten mit Cobol eine Wertpapierdepotverwaltung erstellen. Zwar war ich Anfangs ein bisschen aufgeregt und nervös, aber das Koordinieren der zu erledigenden Aufgaben sowie die Organisation der täglichen Statusmeetings hat mir sehr viel Spaß gemacht. Sich gleichzeitig um das Team und das Projekt wie auch um den eigenen Programmteil zu kümmern, war manchmal richtig stressig. Aber nach dem erfolgreichen Abschluss des Projektes war ich doch stolz auf mich.
