Meilensteine 1960 - 1969
| NEUE MARKTCHANCEN UND NEUE TECHNOLOGIE | ||
![]() |
1963 war CSC zum größten unabhängigen Computerdienstleister der Welt aufgestiegen, mit einem Umsatz von nahezu 4 Millionen US-$. In einem kühnen Schritt verdreifachte CSC 1965 ihren Umsatz durch die Übernahme von zwei Techniksparten von International Telephone and Telegraph (ITT), die doppelt so groß waren wie CSC selbst. Diese Akquisitionen machten das Unternehmen zu einem führenden Vertragspartner der US-Regierung. Es war das erste, aber nicht das letzte Mal, dass CSC mit dem ganzen Unternehmen auf eine neue Marktchance oder Technologie setzte – und gewann. Die ITT-Akquisition war ein durchschlagender Erfolg. Mit der Konstruktion von Satelliten- und Bodenkommunikationssystemen für das amerikanische Militär spielte CSC eine führende Rolle im Bereich Kommando, Kontrolle und Kommunikation, dem am schnellsten wachsenden Informationssystemmarkt der Welt. Dank dieser neuen Kompetenzen konnte CSC einen wesentlichen Beitrag zur Unterstützung des aufstrebenden US-Weltraumprogramms leisten. |
|
| INS WELTALL UND ATOMZEITALTER | ||
![]() |
Im Jahr 1961 erhielt CSC einen kleineren Auftrag vom Jet Propulsion Laboratory der amerikanischen National Aeronautics and Space Administration (NASA): die Pflege eines Computersystems, das telemetrische Daten von unbemannten Mond- und Weltraumsonden erfasste. Nur drei Jahre später setzte sich das Unternehmen erfolgreich gegen Konzernriesen wie IBM und Univac durch und erhielt den Zuschlag für ein weitaus größeres Projekt mit dem Goddard Space Flight Center der NASA. 1963 führten Nutt und Jones CSC an die Börse, und nicht einmal sechs Jahre später wurde das Unternehmen als erste Softwarefirma zum Handel an der New York Stock Exchange zugelassen. Bis 1964 war sein Jahresumsatz auf insgesamt 4 Millionen US-$ gestiegen, die Zahl der Beschäftigten betrug 230. Im gleichen Jahr kam der spätere Chairman und Chief Executive Officer William R. Hoover zu CSC. Das Unternehmen beschloss, seinen Markt zu vergrößern, indem es Dienstleistungen für Computernutzer – anstatt -hersteller – bot. Dieser Ansatz ebnete den Weg für größere Aufträge der US-Regierung. So konnte sich CSC 1965 bei einem Projekt der amerikanischen Atomenergiebehörde gegen einen eintausend Mal größeren Konkurrenten durchsetzen: General Electric Co. Die Atomic Energy Commission verfügte über eines der größten Computersysteme im staatlichen Sektor. 1966 gelang es CSC erneut, GE auszustechen: Das Marshall Space Flight Center der NASA beauftragte sie mit dem Betrieb einer der größten Computeranlagen der Welt. Wenige Jahre später erweiterte CSC ihre Kooperation mit dem amerikanischen Militär durch die Entwicklung eines U-Boot-Abwehrsystems für die U.S. Navy. Daneben erhielt das Unternehmen auch einen Auftrag von AT&T Bell Labs – der Beginn einer Partnerschaft, die über dreißig Jahre lang Bestand haben sollte. |
|
| VORSTOSS AUF DEM INTERNATIONALEN MARKT | ||
![]() |
Kurz nach ihrer Gründung begann CSC bereits, sich über die Grenzen der USA hinaus zu orientieren. 1966 wurde die Computer Sciences Canada Ltd. gegründet. Schon bald führte diese für CSC und ihren Miteigentümer Canadian Pacific / Canadian National Railways Projekte von Vancouver bis Toronto durch. Ein Jahr später betrat CSC den europäischen Markt durch ein Jointventure mit N.V. Philips Computer Industrie, einem der größten Computerhersteller Europas. Die europäische Firma realisierte Projekte in Italien, der Bundesrepublik Deutschland und Großbritannien und konnte sich daneben auch einen bedeutenden Auftrag der niederländischen Marine sichern. Im Laufe der nächsten zehn Jahre sollte sich CSC die rasch wachsenden Märkte des pazifischen Raums und Lateinamerikas erschließen. |
Der Anfang | 1960-1969 | 1970-1979 | 1980-1989 | 1990-1999 | CSC heute
CSC-Geschichte



