Success Stories
Société Générale bereitet sich auf den europäischen Wertpapiermarkt vor
Kunde:
Société Générale Securities ServicesHerausforderung:
- Analyse der Auswirkungen des T2S-Projektes der EZB
- Anpassungen der Post-Trade-Aktivitäten
Lösung:
- Entwicklung der Vision und eines Ziel-Betriebsmodells
- Entwicklung der Vision hinsichtlich der Prozesse und der Auswirklungen auf die organisatorische und technologische Infrastruktur
Ergebnisse:
- Einführung diverser Einzelprojekte für die erforderliche T2S-Transformation
- Betriebsmodell, das die Grundsätze der Harmonisierung und Rationalisierung verinnerlicht
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Kunde
Als Fachsprache für das Wertpapiergeschäft des Société-Générale-Konzerns bietet Société Générale Securities Services (SGSS) eine Bandbreite an Dienstleistungen, die auf die jeweils jüngste Entwicklung der Finanzmärkte und den damit verbundenen gesetzlichen Vorgaben zugeschnitten sind: Abgeltungsleistungen, treuhänderische und Depot-Dienstleistungen, Treuhand-Services für Privatkunden, Fondverwaltung, Asset Management, Liquiditätsmanagement, Übertragungsstelle sowie Dienstleistungen für Emittenten. SGSS nimmt mit 3,343 Milliarden Euro treuhänderisch verwalteten Vermögens den weltweit siebten Platz bei Treuhandbanken ein; mit 427 Milliarden Euro den zweiten Platz in Europa. SGSS bietet Depot-Dienstleistungen für 3.450 Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (OGAWs) an und nimmt Bewertungen für 4.195 OGAWs vor.
Herausforderung
Die EZB wird zur Förderung der grenzüberschreitenden Investitionen innerhalb der Eurozone eine einheitliche technische Plattform für die Abwicklung des Wertpapierhandels einrichten. Das Projekt unter dem Namen TARGET2-Securities (T2S) soll Skaleneffekte und Effizienzsteigerungen bringen. Es steht sämtlichen Zentralverwahrern (CSDs) offen und soll im Laufe des Jahres 2015 in Betrieb gehen. Für internationale Finanzinstitute legt T2S den Grundstein für einen zukünftigen gemeinsamen Wertpapier-Binnenmarkt auf europäischer Ebene.
Initiiert von der EZB ist T2S eine Entwicklung von vier Zentralbanken (DE/FR/IT/EP) innerhalb der Eurozone. Insgesamt 22 Zentralverwahrer, die sich bis Ende Juni 2012 dem Euro-Pakt angeschlossen haben, nehmen an dem Verfahren teil. Das T2S wird die SGSS sowohl aus technologischer und regulatorischer Sicht als auch hinsichtlich der Organisationsstruktur und der operativen Effizienz beeinflussen. SGSS beauftragte CSC damit, die Auswirkungen von T2S zu analysieren und sie entsprechend darauf vorzubereiten. Die Erfahrung mit dem T2S-Projekt bei der EZB machten CSC zum idealen Partner.
Lösung
Mit der Aussicht auf einen vereinigten und integrierten Binnenmarkt werden Kunden mit paneuropäischen Geschäftsaktivitäten eine durchgängige Servicequalität von einem Land zum nächsten erwarten. Der Beitrag von CSC zur Adaption und zum Wandel für SGSS umfasste zunächst die Entwicklung einer Vision und einem möglichen Ziel-Betriebsmodell. In einer zweiten Phase erfolgte die Weiterentwicklung dieser Vision hinsichtlich der Prozesse und der Auswirklungen auf die organisatorische und technologische Infrastruktur. Die Hauptherausforderung des Projekts bestand in seiner internationalen Dimension, da etwa zwölf nationale Standorte von SGSS betroffen sind. Hinzu kam ein enger Zeitrahmen für die Implementierung.
CSC arbeitete in zahlreichen Workshops eng mit der lokalen operativen Ebene zusammen. Bei den Themen wie die Modellierung von Bankprozessen und die Betrachtungen der externen Kontenstrukturen profitierte SGSS von der umfassenden Expertise seitens CSC. Mit Pragmatismus und Präzision setzte CSC direkt an den Prozessen an, um ein optimales, akzeptables und auch akzeptiertes Modell für die SGSS zu entwickeln.
Ergebnisse
Seit Ende 2011 verfügt SGSS nun über alle konkreten und detaillierten Komponenten, die für eine fahrplangerechte Einführung der diversen Einzelprojekte für die T2S-Transformation notwendig sind. Für die Zukunft stützt sich SGSS nun auf ein Modell, das die Grundsätze der Harmonisierung und Rationalisierung verinnerlicht hat.

