Success Stories
SBB mit zukunftsweisendem Dispositionssystem
Kunde:
Schweizerische Bundesbahnen (SBB)Herausforderung:
- Angesichts der stetig steigend Auslastung des Schienennetzes wird die Herausforderung für die SBB immer grösser, ihrem Ruf betreffend Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit im Güter- und Personenverkehr gerecht zu werden
Lösung:
- Um die Leistung und die Qualität auf dem bestehenden Netz zu verbessern, entwickelte die SBB in Zusammenarbeit mit CSC ein neues Dispositionssystem namens Rail Control System (RCS)
Ergebnisse:
- SBB kann die Auslastung des Schienennetzes erhöhen
- Raschere Behebung von Störungen
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Ausgangslage
Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) betreiben ein gesamtschweizerisches Schienennetz für den Güter- und Personenverkehr. Jeden Tag befahren mehr als 7000 Züge das 3000 Kilometer lange Netz. Verantwortlich dafür, dass alle Züge pünktlich und sicher auf dem richtigen Gleis ans Ziel gelangen, sind die 9500 Mitarbeitenden der SBB Infrastruktur.
Herausforderung
Das Schienennetz der SBB gelangte zunehmend an seine Grenzen: Angesichts der stetig steigenden Auslastung des Schienennetzes wird es immer schwieriger, auch bei dichtem Verkehr, insbesondere auf den Hauptstrecken und an Knotenpunkten, die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Erweiterungen und Ausbauten des Schienennetzes und der Anlagen verursachen hohe Kosten und nehmen viel Zeit in Anspruch. Daher suchte die SBB nach Methoden, Prozessen und Instrumenten, um die Leistung und die Qualität des bestehenden Netzes zu erhöhen.
Die technischen Basissysteme der Betriebsführung im Bereich der Disposition stammen aus den achtziger und neunziger Jahren und müssen erneuert werden. Überdies werden in der Betriebsleitzentrale Zürich einerseits und den Zentralen Lausanne, Luzern und Bellinzona anderseits zwei unterschiedliche technische Systeme eingesetzt, die nicht miteinander vernetzt werden können. Die Verantwortlichen der SBB sehen hier enormes Verbesserungspotential.
Lösung: Rail Control System
In Zusammenarbeit mit CSC entwickelte die SBB daher in einem umfangreichen Projekt von mehr als drei Jahren Laufzeit ein neues Dispositionssystem namens Rail Control System (RCS). Das neue System soll in den Bereichen operative Planung und Verkehrslenkung Unterstützung bieten, indem es eine kontinuierliche Produktionsüberwachung sicherstellt. Mit Hilfe von RCS erhofft man sich bei der SBB eine höhere Netzauslastung bei gleich bleibendem Betriebsaufwand sowie ein effizientes Störungsmanagement.
RCS ersetzt die bestehenden Systeme durch eine schweizweit einheitliche Lösung. Die zukunftsweisende, modular aufgebaute technische Plattform erlaubt kontinuierliche Veränderungen und Verbesserungen und bietet damit einen optimalen Investitionsschutz. Das einheitliche Dispositionssystem stellt durchgängige Informationen von der Planung bis zur Steuerung des Zugverkehrs zur Verfügung, so dass Konflikte künftig rascher und genauer erkannt werden.
Dem SBB-Personal stehen heute dank RCS bessere Instrumente für die Erfüllung ihrer Aufgaben zur Verfügung. Relevante Informationen sind jederzeit von allen Beteiligten zentral abrufbar. Auch Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sollen sich verbessern. Treten dennoch Störungen im Betrieb auf, können die Auswirkungen mit RCS besser analysiert und die davon abgeleiteten Massnahmen präziser umgesetzt werden.

