Meilensteine 1990 - 1999
| CSC AN DER SPITZE DER OUTSOURCINGREVOLUTION | ||
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In den 90er-Jahren waren Computer allgegenwärtig und ein unerlässlicher Bestandteil der Infrastruktur jeder grösseren Organisation – im privaten wie im öffentlichen Sektor. Der Betrieb ihrer IT-Aktivitäten begann viele dieser Grossunternehmen von ihrem Kerngeschäft abzulenken. Als eines der ersten Unternehmen suchte General Dynamics Corp. (GD) nach einer kostengünstigeren Alternative im Informationsmanagement. 1991 unterzeichneten CSC und GD den bis dato umfangreichsten Outsourcing-Vertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren und einem Volumen von 3 Milliarden US-$. CSC übernahm dabei die nformationstechnologieausrüstung von GD, stellte ca. 2.600 ehemalige EDV-Mitarbeiter des Kunden ein und deckte einen Grossteil der informationstechnologischen Anforderungen von General Dynamics ab. Durch diesen Vertrag wuchs CSC praktisch über Nacht um 25 Prozent. Bald griffen andere grosse Kunden den Outsourcinggedanken auf, und es war Zeit für CSC, diese neuen Chancen durch einen weiteren kühnen Schritt zu nutzen. Unter anderem gründete CSC ein innovatives Herstellerkonsortium für den Betrieb der weltweiten IT-Systeme von J.P.Morgan, das 1996 zum Abschluss eines Vertrages mit einem Volumen von 2 Milliarden US-$ führte. Im gleichen Jahr unterzeichnete CSC ein Abkommen mit einem Volumen von 3 Milliarden US-$ mit DuPont – einer der umfangreichsten Outsourcingverträge dieses Jahrzehnts. |
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| HEALTHCARE, CONSULTING UND DAS INTERNET | ||
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CSC erschloss sich weitere neue Geschäftsbereiche. Durch organisches Wachstum und Akquisitionen wie die Übernahme von American Practice Management, der führenden Unternehmensberatungsfirma im Gesundheitswesen, im Jahr 1996 erweiterte das Unternehmen sein Angebot im Healthcare-Bereich. Mitte der 90er-Jahre war CSC zu einem der fünf führenden Informationssystem- und Beratungsunternehmen im Gesundheitssektor aufgestiegen. Vor dem Hintergrund einer immer stärker vernetzten Welt baute CSC ihre globale Präsenz durch weitere Akquisitionen aus. Unter anderem übernahm sie Ouroumoff Consultants, eine der zehn führenden Unternehmens-Beratungsfirmen Frankreichs. Zu dieser Akquisition kam die Ploenzke AG hinzu, der grösste deutsche Computerdienstleister. In der zweiten Hälfte der 90er-Jahre begann das Internet allmählich, Geschäftsabläufe auf der ganzen Welt zu verändern. Mit ihren Stärken in der Systemintegration, im Outsourcing und Management von Geschäftsprozessen sowie in der IT-Beratung war CSC in der Lage, ihre globale Reichweite für die Bereitstellung von e-Business-Gesamtlösungen für Grossunternehmen zu nutzen. Dieser Ansatz schützte CSC in vielerlei Hinsicht vor dem 'Dotcom'-Kollaps, der um die Jahrtausendwende herum stattfand. In nur zehn Jahren war CSC zu einem florierenden Konzern herangewachsen: Die 28.000 Spezialisten, die durch Akquisitionen und Technologiepartnerschaften zum Unternehmen gekommen waren, liessen die rasch wachsende Belegschaft auf 57.000 und den Umsatz auf über 9,1 Milliarden US-$ ansteigen. |
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