Swiss Post International mit flexiblem Data Warehouse
Kunde: Swiss Post International
Herausforderung: Die Filial- und Distributionsnetze der Schweizerischen Post werden kontinuierlich ausgebaut, um den steigenden Anforderungen und dem zunehmende Wettbewerb im Postmarkt gerecht zu werden. Dieses starke Wachstum erfordert eine zuverlässige und moderne IT.
Lösung: Ein "Operatives Logistik-Informations-System" - kurz OLIS - mit integriertem Data Warehouse soll diesen Anforderungen Rechnung tragen.
Ergebnisse: Die Geschäftsprozesse von der Angebotserstellung über den Transport der Sendungen bis zur Abrechnung können nun zuverlässig abgebildet werden. Auch stehen die Daten der SPI nun weltweit allen Mitarbeitenden der Post vollständig, stufengerecht und zeitnah zur Verfügung.
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Morgens um drei herrscht Hochbetrieb im Exchange Office Zürich 58, dem unscheinbaren Gebäude am südlichen Ende der Runway 34 des Zürcher Flughafens. In diesem Logistikzentrum sind die Postsäcke mit Briefsendungen, Päckchen und Paketen eingetroffen, um mit den ersten Flügen die Schweiz in alle Welt zu verlassen. Täglich werden hier bis zu 65 Tonnen Post-Sendungen verarbeitet, neben den normalen Import-, Export- und Transitsendungen natürlich auch Expresspost, Zeitungen und Zeitschriften, Leergebinde, Werbesendungen usw.
Swiss Post International (SPI) sorgt dafür, dass alles reibungslos funktioniert. Und nicht nur in Zürich: um den steigenden Anforderungen und dem zunehmenden Wettbewerb im Postmarkt auch künftig gewachsen zu sein, hat der internationale Bereich der Schweizerischen Post eines der dichtesten Filial- und Distributionsnetze weltweit aufgebaut. Neue Unternehmensteile und postalische Partner werden laufend integriert. Im Jahr 2006 hat SPI über 4,3 Millionen Pakete und 363 Millionen Briefsendungen verarbeitet.
Das A und O: eine zuverlässige und moderne IT
Die riesige Menge von Sendungen und das starke Wachstum erfordern eine zuverlässige und moderne IT. Seit 2001 verlässt sich SPI dabei auf das "Operative Logistik-Informations-System" – kurz OLIS – mit integriertem Data Warehouse (DWH). Beide Systeme wurden in enger Zusammenarbeit mit der CSC aufgebaut, und neue Anforderungen fliessen in die laufenden Weiterentwicklungen ein. Während OLIS als Herzstück des SPI dafür sorgt, dass die Postsendungen in Bewegung bleiben, können mit Auswertungen aus dem DWH Hunderte von Fragestellungen beantwortet werden.
Optimale Unterstützung des Managements und der Fachdienste
Heute stehen im DWH nicht nur die Daten von OLIS, sondern von insgesamt zehn verschiedenen operativen Systemen – unter anderem vom Zoll, für die Auftragserteilung und natürlich von SAP – zur Verfügung. Durch die geschickte Verknüpfung der Daten ist es möglich, Geschäftsprozesse von der Angebotserstellung über den Transport der Sendungen bis zur Abrechnung abzubilden. Beispielsweise können Fragen der Revisionsstelle dank des DWH viel rascher und präziser beantwortet werden als früher, als Auswertungen aus verschiedenen Systemen manuell verglichen werden mussten.
Nun stehen die Daten der SPI weltweit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vollständig, stufengerecht und zeitnah zur Verfügung. Das Management und die Fachdienste werden damit bei der raschen Umsetzung von neuen Geschäftsideen optimal unterstützt.