Success Stories
LKH Klagenfurt betraut CSC mit Projektleitung und Betrieb des KIS
Kunde:
LKH KlagenfurtHerausforderung:
- Die bestehenden IT-Systeme mussten abgelöst werden, darunter das bisherige Individualsystem MedIS, das auf 21 unabhängigen Servern, mit hoher Spezialisierung hinsichtlich der unterschiedlichen Abteilungsprozesse verteilt war, verhinderte Überblick, einheitliche Sichten und Datenkonsistenz.
Lösung:
- Das neue KIS ist eine umfassende Krankenhauslösung, die die medizinisch-pflegerische Dokumentation inklusive der Patientenadministration (ORBIS) auf der einen Seite und die Abrechnung (SAP IS-H) auf der anderen Seite abdeckt.
Ergebnisse:
- Die durchgehende, elektronische Dokumentation, die starke Verzahnung der fachlichen Prozess-Unterstützung mit den Abrechnungsanforderungen, die integrierte Pflegeplanung, die Sicherheit und Geschwindigkeit, mit der auf Daten zugegriffen werden kann, die Abteilungsspezialisierung durch das detaillierte Berechtigungskonzept. Außerdem stellt das neue KIS in mehrfacher Hinsicht einen Beitrag zur Kostenoptimierung dar.
Das LKH Klagenfurt ist eines der größten Krankenhäuser in Österreich. Als Schwerpunktkrankenhaus verfügt es über 28 klinische Einrichtungen (Abteilungen bzw. Institute). Jährlich werden rund 80.000 Patienten stationär (in 1.600 Betten) und 400.000 ambulante Besuche betreut. 3.900 Mitarbeiter sorgen für die professionelle Betreuung der Patienten und benötigen ihrerseits Support. IT-Support spielt dabei eine wesentliche Rolle. Für diesen Support mit hohen Ansprüchen an Funktionalität, Stabilität, Ausfallssicherheit und Wirtschaftlichkeit der Systeme sorgt im LKH insbesondere das Competencecenter 'Medizinische Applikationen und Infrastruktur' (CC MAI).
Die Ausgangssituation
Um die Anforderungen, die an Gesundheitseinrichtungen vom Level des LKH Klagenfurt gerichtet werden, zu erfüllen, mussten die bestehenden IT-Systeme abgelöst werden. Das bisherige Individualsystem MedIS, das auf 21 unabhängigen Servern, mit hoher Spezialisierung hinsichtlich der unterschiedlichen Abtei-lungsprozesse verteilt war, verhinderte Über-blick, einheitliche Sichten und Datenkonsistenz. Auch die eingesetzte Technologie war ein Grund für die Umstellung; diese beruhte auf dem auslaufenden Betriebssystem OS/2. Das in sich heterogene System MedIS wurde vom speziell für diese Unterschiedlichkeiten entwickelten Abrechnungssystem PARIS unterstützt – mit hohem Anpassungs- und Wartungsaufwand.
Das Ziel
Die beiden individuell entwickelten Altsysteme MedIS und PARIS schrittweise durch eine KIS-Standardlösung zu ersetzen, war die technische und organisatorische Herausforderung.
Das neue KIS sollte folgende state-of-the-art-Leistungsmerkmale bieten:
- Optimale Unterstützung aller medizinischen und pflegerischen Prozesse und Abläufe, von der Patientenaufnahme bis zur -entlassung
- Rascher, übergreifender Zugriff auf vollständige Patienten-Informationen
- Gewährleistung von hoher Qualität in Kom-munikation, Information und Dokumentation
- Abbildung der gesetzlichen Anforderungen und diesbezügliche Benutzer-Unterstützung bei der Dokumentation
- Voraussetzung für die vollständig papierlose Patientenakte
- Einsatzmöglichkeit der eCard
- Elektronischer Austausch von Daten und Dokumenten mit anderen Krankenhäusern oder niedergelassenen Ärzten, unter Berücksichtigung höchster Datensicherheit
- Mobilität für den Benutzer und die Prozesse – d.h. Dokumentation und Planung am Krankenbett bzw. beim Patienten
Warum CSC
Der CSC-Bereich "Health Services’ ist seit mehr als 15 Jahren im Krankenhauswesen etabliert.
Die fachlichen und methodischen Kompetenzen hinsichtlich Consulting und System-Integration im Krankenhaus sind umfassend:
- Geschäftsprozess-Analyse, -Organisation und -Optimierung
Systemintegration - Gesamtlösungsangebot mit Partnerlösungen (KIS, Abteilungssysteme, SAP)
- Betriebsführung
- Spezialthemen: Security, Business Intelligence (klinische Kennzahlen)
- Projektmanagement
- Change Management
- Methodische Beratung (Catalyst) und adäquate Tool-Unterstützung (Project Interchange)
Kontakt
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