NACHLESE: CSC VIP Abend mit Ing. Jürgen Menedetter, Geschäftsführer GIS - Gebühren Info Service GmbH
CSC Austria, Wien, 29. Oktober 2008

Dein Fernseher ist für dich da!
GIS: vom Rundfunkamt zum professionellen Finanz-Dienstleister
Wie kommt Jürgen Menedetter, der Geschäftsführer der GIS (Gebühren Info Service GmbH) als Keynoter zum VIP-Kundenabend von CSC – einem der globalen EDV-Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen?
Warum ihn Manfred Prinz, der CSC-Geschäftsführer, eingeladen hat, wird verständlich, wenn man Menedetters GIS-Story hört: Die GIS ist als ORF-Tochter für die Rundfunkgebühren verantwortlich und hat es seit ihrer Gründung als selbständiges Unternehmen im Jahr 2000 geschafft, die gewohnheitsmäßigen Schwarzseher und -hörer von 16% (ca. 500.000) auf 2,5% zu schrumpfen. Das ist Europarekord. Gebührenzahler aus Überzeugung und Begeisterung wurden die Österreicher vor allem durch den GIS-Grundsatz: ‚Informieren statt kontrollieren!’ „Stellen Sie sich vor, es läutet bei Ihnen an der Tür und eine freundliche GIS-Mitarbeiterin übergibt Ihnen eine Information über die ORF-Leistungen und erklärt in diesem Zusammenhang das ORF-Gebührenmodell. Oder denken Sie an die Kampagne: ‚Dein Fernseher ist für dich da’. Da reagiert – fast – jeder viel positiver als auf eine Mahnung mit Zahlschein.“, schildert Menedetter die praktische Umsetzung seiner Strategie. Dafür dass nur ‚fast’ jeder positiv reagiert, hatte Menedetter allerdings auch eine aktuelle Story auf Lager: in Sankt Pölten wurde kürzlich einer der GIS-Mitarbeiter von einem Noch-Nicht-Gebühren-Zahler mit einer Pistole bedroht. Ein Einzelfall freilich.
Insgesamt geht die Politik von Kommunikation und Vor-Ort-Präsenz voll auf. Der GIS-Erfolg basiert auf der Domaine des Werbe- und PR-Profis Menedetter: auf dem Marketing-Mix. So richtig entfalten kann sich dieser Erfolgsfaktor bei den GIS-Größenordnungen – ca. 3,4 Mio Rundfunk-TeilnehmerInnen und jährlich 2 Millionen Kontakte – ca. 1 Million Anrufe, 500.000 An- und Ummeldungen, 320.000 persönliche Besuche, hunderttausende von Briefen, E-Mails, ... – allerdings erst mit dem entsprechenden EDV-Support im Hintergrund. Spätestens an diesem Punkt der Erläuterungen war dem Top-Management-Publikum der Zusammenhang zwischen CSC und GIS klar: CSC trägt einen erheblichen Teil zur EDV-mäßigen Bewältigung des GIS-Geschäftes bei.
Einen Beitrag ganz anderer Art leistet CSC mit ihrer Serie ‚Art meets IT’: CSC stellt ihren Gästen und MitarbeiterInnen laufend neue Künstler und deren Werke vor – an diesem Abend: Edith Sluszanski-Mattes (mehr Informationen dazu unter diesem Link). Beeindruckt von der GIS-Entwicklung und den Kunstwerken diskutierten die CSC-Gäste – unter ihnen: Univ.Prof. Hans Robert Hansen (WU Wien), Univ.Prof. Dimitris Karagiannis (Uni Wien), Dr. Martin Buresch (Böhler), Manfred Zimmermann (CW), Benno Weißmann (SAP), Mag. Ralf Bernhart (HTM), Dr. Gerhard Siegl (OÖ Ferngas AG), DI Wolfgang Kalny (Rail Cargo Austria), ... – bis in den späten Abend – freilich nicht nur über die Leistungsfähigkeit der GIS und ihrer EDV sondern auch über Gebührenhöhe und ORF-Programm.
Links zu Pressemitteilungen über den CSC VIP Abend:
Ein paar optische Eindrücke vom VIP-Abend:
