Neues von CSC - Finanzdienstleistungen
Inhaltsübersicht PREMIUM Winter 2012
SEPA-Lösung von CSC besteht Stresstest mit Bravour
Mit dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum SEPA (Single Euro Payments Area) will die Europäische Union die Unterschiede zwischen inländischen und grenzüberschreitenden Zahlungen abschaffen. Die Umstellung ist europaweit bis 2014 abzuschließen. Für Nutzer und Anbieter von Zahlungsverkehrs-Dienstleistungen ist SEPA allerdings mit einem hohen Umstellungsaufwand verbunden – nicht zuletzt deshalb, weil die neuen SEPA-Zahlungsinstrumente auf dem ISO-20022-Standard und damit auf dem XML-Nachrichtenformat aufsetzen.
Die meisten europäischen Banken arbeiten jedoch noch mit Systemen, die sich nicht für eine effiziente und einfache Implementierung der XML-Formate eignen. CSC hat deshalb eine plattformunabhängige Lösung für den europäischen Massenzahlungsverkehr mit dem Namen PTS/BULK entwickelt. Ihre Funktionstüchtigkeit unter dem Großrechner-Betriebssystem z/OS konnte die Applikation schon 2009 bei IBM unter Beweis stellen. In einem neuerlichen Stresstest hat CSC nun ihre Performance auf einer UNIX-Plattform erprobt. Die Investition in die dafür erforderliche neue Hardware kann sich für die Institute schon allein durch die Stromersparnis neuer Hardware gegenüber älterer binnen weniger Jahre amortisieren.
Die Tester simulierten im Oracle Testcenter den kompletten SEPA-Zahlungsverkehrsprozess einer Bank mit PTS/BULK – einschließlich aller Prozessschritte wie Prüfung, Kontierung, Valutierung, Disposition und Buchung sowie das Routing auf der Ebene von Einzeltransaktionen. Dabei fanden auch die Anforderungen an Parallelität und Skalierbarkeit Berücksichtigung. Schon auf einer Enterprise-Server-Hardware mittlerer Preislage brachte es die CSC-Lösung dabei auf einen Durchsatz von 1,4 Millionen Transaktionen pro Stunde. Damit erfüllt PTS/BULK die Performance-Anforderungen von 98 Prozent der deutschen Finanzinstitute auf Maschinen zum Preis eines PKWs der gehobenen Mittelklasse.
